Der Name Machreich bürgt nicht allein für die Aufforderung zum musikalischen Tun und den wirtschaftlichen Erfolg, der daraus resultiert. Die Agenturgründerin und ihre Mitarbeiter*innen widmen sich vor allem der maßgeschneiderten künstlerischen Entwicklung jeder Künstlerin und jedes Künstlers. In gegenseitigem Vertrauen und persönlicher Verbundenheit können individuelle Projekte entworfen und inspirierende Konstellationen geschaffen werden. Intuition und Diskretion sind oberstes Gebot für die Betreuung durch ein hoch qualifiziertes Team, das mit Herz und Verstand zur Verfügung steht.
(photo credit: Stephan Doleschal)
"Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage - sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein."
(Nikolaus Harnoncourt)
Julian Prégardien, Tenor
Daniel Heide, Klavier
Der Tenor Julian Prégardien ist einer der einnehmendsten klassischen Sänger unserer Zeit. Seine klare Stimme und sein bewegender Ausdruck von Texten, gepaart mit einer einzigartigen Fähigkeit, Geschichten durch Gesang zu erzählen, prädestinierten ihn für den Liedgesang. Er ist Stammgast in der Ettersburger Liederabend-Reihe "Der lyrische Salon".
Dario Castello
Sonate Nr. 16 á 4 C-Dur
Giovanni Battista Buonamente
Sonate in D-Dur für drei Violinen und B.c.
Antonio Vivaldi
Konzert in F-Dur für Blockflöte RV442
Konzert in g-Moll ›La Notte‹ für Flöte RV 104
Konzert in D-Dur ›Il Gardellino‹ RV 90
Tomaso Albinoni
Adagio in d-Moll für zwei Violinen und B.c.
Joseph Haydn
›Arianna a Naxos‹, Hob. XXVI b,2
Patricia Nolz, Mezzosopran
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Leitung & Flöte
Young Woo Kim, Siegfried
Johannes Kammler, Gunther
Daniel Schmutzhard, Alberich
Patrick Zielke, Hagen
Åsa Jäger, Brünnhilde
Sophia Brommer, Gutrune
Olivie Vermeulen, Waltraute
Jasmin Etminan, Erste Norn
Marie-Luise Dressen, Zweite Norn
Valentina Farcas, Dritte Norn
Ania Vegry, Woglinde
Ida Aldrian, Wellgunde
Eva Vogel, Flosshilde
Dresdner Festspielchor der Richard-Wagner-Akademie
Dresdner Festspielorchester
Concerto Köln
Kent Nagano, Dirigent
Michael Schade, Tenor
André Ferreira, Renaissancelaute, Theorbe & Biedermeiergitarre
Christoph Hammer, Cembalo & Hammerklavier
Serge Falck, Rezitation
Die Gräueltaten, die die Nationalsozialisten zwischen 1937 bis 1945 im Konzentrationslager Buchenwald verübten, gehören zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte. Um der zahllosen Opfer zu Gedenken und die Erinnerungskultur aufrecht zu erhalten, lädt das Liedstadt-Festival zu einer Wanderung von der Gedenkstätte Buchenwald zum rund drei Kilometer entfernten Schloss Ettersburg ein.
Die „Zeitschneise“ verbindet das ehemalige KZ Buchenwald mit Schloss Ettersburg, einem früheren Sommersitz des Weimarer Hofes. Seit dem 16. Jahrhundert nutzte der Weimarer Adel den Ettersberg als Jagdgebiet und legte sogenannte „Jagdschneisen“ an, in denen das Wild für die Jagdgesellschaft zusammengetrieben wurde. Für den Bau des Arbeits- und Vernichtungslagers Buchenwald orientierten sich die Nationalsozialisten an den vorhandenen Wegen und nutzten sie selbst als Verbindung zwischen dem KZ und den umliegenden Dörfern. In den 1990er-Jahren wurde der Weg zwischen dem KZ Buchenwald und Schloss Ettersburg restauriert und als Gedenkweg namens „Zeitschneise“ angelegt.
Die Liedstadt-Gedenkwanderung beginnt an der verbrannten Goethe-Eiche auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald mit einem „Lied ohne Worte“, gespielt von der Weimarer Gitarristin Anne Haasch. Die Wurzeln der Goethe-Eiche stehen heute für die Selbstbehauptung der Häftlinge und ihre Erinnerung an eine bessere Welt außerhalb des Lagers. Im Anschluss führt der Weg entlang der „Zeitschneise“ zum Schloss Ettersburg. An verschiedenen Stellen hält die Wanderung inne, der Lyriker Daniel Arkadij Gerzenberg liest einige seiner Texte und Julian Prégardien singt, begleitet von Anne Haasch, Lieder aus über 200 Jahren Weimarer Geschichte. Dabei erklingen auch Lieder, die im KZ Buchenwald komponiert wurden. Die Gedenkwanderung verbindet musikalische Bildung, historisches Lernen und gesellschaftliche Verantwortung und leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Erinnerungskultur.
Mit den Liedstadt-Artists Julian Prégardien (Tenor), Anne Haasch (Gitarre) und Daniel Arkadij Gerzenberg (Lyrik).
Ein Bus-Shuttle ist eingerichtet!
10 Uhr: Bustransfer zur Gedenkstätte Buchenwald (Abfahrt Goetheplatz Weimar)
16:30 Uhr: Bustransfer von Schloss Ettersburg zum Goetheplatz Weimar
Mit den Liedstadt-Artists
Julian Prégardien, Tenor
Daniel Arkadij Gerzenberg, Lyrik & Klavier
Anne Haasch, Gitarre
Georg Friedrich Händel: Bearbeitungen und Improvisationen
Spiritual ›Sometimes I Feel Like a Motherless Child‹
Frank Sinatra ›In the Wee Small Hours of the Morning‹
Stevie Wonder ›If it’s Magic‹
u.a.
Thomas Quasthoff, Gesang & Moderation
Wolfgang Meyer, Gitarre
Shawn Grocott, Posaune